Eine gesunde Möglichkeit

Leben Sie Ihr Leben?

Tag: Lernen

Sich achtsam zuhören, Wege finden und Ziele erreichen

 
…eine persönliche Erfahrung…
 
Heute möchte ich Ihnen von einer besonderen Begegnung berichten – einem persönlichen Erlebnis.

Kennen Sie das Gefühl unzufrieden zu sein? Dann heißt es, das Leben in die Hand zu nehmen, sich also sein Leben genau anzusehen und zu schauen, was die Ursache für diese Unzufriedenheit ist.
Genau das habe ich getan. Ich bin in den letzten Monaten einen großen Schritt gegangen, ohne zu wissen, was passiert und wohin es gehen würde. Klar, ich hatte Ziele vor Augen, aber ich wusste nicht, ob ich meine Ziele erreichen würde oder ob ich mir nicht selbst ein Bein stelle (Forderungen/eigene Vorstellungen an den Arbeitgeber heranzutragen, ist ja immer so ein Thema für sich).

Heute muss ich sagen, dass ich stolz auf mich bin. Ich habe etwas gewagt, was viele Menschen nicht getan hätten und ich war erfolgreich. Ich habe auf meine innere Stimme gehört und meine Bedürfnisse und Wünsche vertreten. Ich bin meinen Weg erfolgreich gegangen. Das hört sich nun so einfach an, ich habe viel abgewägt, hatte große Bedenken und auch Ängste.

Ja, ich habe es geschafft! Aber irgendwie war da noch immer etwas. Nicht offensichtlich, aber irgendwo in mir schlummerte noch eine Baustelle. Diese habe ich jedoch nicht wirklich wahrgenommen und mir war nicht bewusst, wie wichtig und elementar sie für mich war.
 
Man kann Dir den Weg weisen, gehen musst Du ihn selbst (Bruce Lee).
 
Ich war der Meinung, nun sei alles so, wie ich es mir wünsche.
 
 
Und dann war da diese Begegnung:

Kaffeetrinken an einem Sonntag, eine Person war dabei, die ich noch nicht kannte und genau diese Person sollte an dem Tag mein Leben in die richtige Bahn lenken – durch eine normale Unterhaltung, Fragestellungen und Anmerkungen.

Es dauerte nicht lange, wir sprachen über mich – da waren wir bei einem Thema angelangt, was mich emotional aus der Bahn warf. Ich war sehr berührt und betroffen, da stieg etwas in mir hoch, was wohl schon lange heraus wollte.
 
Kennen Sie das, dass Ihnen bewusst wird, etwas ändern zu müssen und zwar am besten “gestern”, Sie aber keinen Weg sehen!? Ihnen ist klar, dass jemand gerade ein Thema (Ihr Thema) angerissen hat, was sie seit langer Zeit unbewusst mit sich führen, was Ihre Unzufriedenheit und Anspannung nährt.
Sie wissen es, Sie wissen es schon lange, verdrängen es jedoch die ganze Zeit, weil Sie keinen Ausweg gesehen haben, Ihnen vielleicht die Mittel fehlen.

Genau so ging es mir. Es war erschreckend. Ich hatte doch gerade erst ein elementares Thema angefasst und erfolgreich bearbeitet und dann…. das Nächste und hier gab es keinen Ausweg – mir fehlten die Mittel und ich habe in dem Moment das erste Mal gefühlt, wie wichtig es ist, diese Baustelle sofort angehen zu müssen – SOFORT! Ich würde sonst nicht zur Ruhe kommen können, keine Entspannung finden – nur der bereits erfolgreich gegangene Schritt würde nicht ausreichen, um meine Zufriedenheit wieder herzustellen – wovon ich bin zum Kaffeetrinken ausgegangen war.
Es ist ein “gemeiner” und entscheidender Moment: dieses zu erkennen. Jemanden vor sich sitzen zu haben, der einem dann vermittelt, dass man nur daran glauben muss, sich dafür öffnen müsste, dann würde es eine Lösung geben – so jemanden konnte ich in dem Moment nicht gebrauchen, denn ich wusste: ES GAB KEINE LÖSUNG!
 
Sie kennen sicher Motivationssprüche dieser Art, ich liebe diese Sprüche übrigens. An Ihnen ist viel Wahres. Aber in dem Moment: “Nein!” – in meinem Fall traf das nicht zu: “Man muss nur daran glauben, sich für eine Lösung öffnen.”.
Und soll ich Ihnen etwas sagen? Ich bin dieser Person zutiefst dankbar. Und irgendwie habe ich Ihr auch, obwohl ich sie kaum kannte, vertraut. Sie hat mir so glaubhaft vermittelt, dass es – auch wenn ich keinen Weg sehe – einen Weg gibt.
 
Manchmal ist es besser zu handeln, als etwas nicht anzupacken, weil keine Lösung nicht in Sicht ist.
 
Es sind nicht die Bedingungen, die Dein Schicksal bestimmen, sondern Deine Entscheidungen.

 
Ab dem Zeitpunkt wusste ich, dass ich etwas ändern MUSS. Dieses Bedürfnis und Gefühl war so stark, dass ich bereits eine Stunde später die Lösung gesehen habe, ich wusste nicht, wie ich dort hinkommen sollte. Aber das Ziel stand fest: ich habe es klar vor meinen Augen gesehen. Das war Sonntag.
Ich konnte nicht schlafen, Gedanken kreisten. Ich habe Papiere gewälzt… bin gedanklich Wege durchgegangen, habe mich in Situationen gesehen, die für mich normalerweise nie in Frage kommen würden, nur um diesen Schritt bewältigen zu können, der so elementar war – noch viel elementarer als die Änderungen an meinem Arbeitsplatz.

Die nächsten Tage drehten sich nur um dieses Thema, stundenlang habe ich Wege und Optionen ausgemacht. Und soll ich Ihnen etwas sagen?! Es sollte so sein…
Ich bin auf Menschen getroffen, die mich nicht kannten – dank der Person vom Kaffeetrinken. Diese sind mir so sehr entgegengekommen, dass am Mittwoch (3 Tage später) der Weg gebahnt war. Besiegelt mit einer Unterschrift. Die Lösung ist nun zum Greifen nahe, der Weg ist vorhanden. Und die Lösung sieht in Wirklichkeit genau so aus, wie ich sie vor Augen hatte – das war wie im Fernsehen ;-)

Das alles ist gute 3 Wochen her. Klar, ich habe noch viele Stunden damit verbracht, um den Weg zu ebnen, damit alles reibungslos läuft. Nun bin ich den Weg innerhalb dieser Tage bereits zu 90% gegangen, die letzten 10% kann ich erst im Dezember gehen. Ich freue mich riesig.
 
Danke… für dieses besondere Kaffeetrinken, danke, dass ich dieser Person begegnen und sie vor allem kennenlernen durfte. Dieses Gefühl von Zufriedenheit und Wohlbefinden ist einmalig, ich bin sehr erleichtert. Danke für die Menschen, die mich bei diesem Schritt unterstützt haben und weiterhin unterstützen.
 
Zwei große Schritte innerhalb einiger Wochen – Schritte, die ich vielleicht hätte eher gehen sollen… Vorher war jedoch noch nicht der richtige Zeitpunkt. Heute bin ich froh, dass es so abgelaufen ist. Es sollte so sein.
 
 
Heute möchte ich Ihnen auf diesem Weg sagen:

Hören Sie auf Ihre innere Stimme, auch wenn sie noch so leise ist. Nehmen Sie sich Zeit für diese Stimme, die Sie vielleicht noch nicht richtig verstehen können. Es lohnt sich.
Und “ja”… Lassen Sie Gedanken und Gefühle zu, auch wenn Sie unmöglich scheinen. Glauben Sie an Wege und Optionen und öffnen Sie sich. Ich habe es so eindrucksvoll erleben dürfen und hoffe Ihnen damit auch Mut für Ihre Schritte machen zu können.
 
Ich vertraue mir, ich höre mir zu, ich finde Wege und Lösungen.
 
 
Auf ein noch schöneres, erfülltes und achtsames Leben,
Ihre Sarah Backes
 
 
PS. Ich freue mich auf Ihre Kommentare. In dem Artikel habe ich aus persönlichen Gründen nur verallgemeinert Informationen preisgeben können. Gerne beantworte ich Ihre Fragen, falls einige entstehen.
 

Unzufrieden?

 
Sie sind unzufrieden?
Auch ich kenne diese Situation. “Aber warum bin ich unzufrieden?”
Wichtig ist, dass Sie diese Frage für sich beantworten können.
 

  • Irgendwie läuft gerade alles nicht so, wie es Ihren Vorstellungen entspricht? Aber was ist es genau?
  • Sind Sie mit sich selbst unzufrieden, weil Ihr Leben ins Stocken geraten ist und Sie Ihren Zielen nicht näher kommen?
  • Sind Sie unzufrieden mit Ihrer beruflichen Situation? Suchen Sie nach neuen Möglichkeiten und Perspektiven?
  • Haben Sie kaum Zeit für sich selbst, alles dreht sich nur um die Arbeit?
  • Sie kommen kaum zur Ruhe und das Wort “Stress” steht Ihnen in Großbuchstaben auf die Stirn geschrieben?
  • Leiden Ihre Familie und auch Ihre Freunde unter Ihrer Unzufriedenheit?

 

Sie selbst sind der Schlüssel zu Ihrem Leben und somit auch zu Ihrer Unzufriedenheit.
Sie glauben nichts ändern zu können? Wer sonst?

Überlegen und hinterfragen Sie noch einmal genau:

Wann bin ich unzufrieden (in welchen Situationen, was habe ich vor Augen, woran denke ich, wenn mich dieses Gefühl überfällt)? So finden Sie vielleicht den Weg zum Grund Ihrer Unzufriedenheit – welche Ursache hat sie? Sie finden die Ursache nur bei SICH selbst.
 
Wie können Sie an dieser Ursache etwas ändern? Oft sind wir unzufrieden, weil sich unsere Erwartungen nicht erfüllen, weil wir immer wieder die gleichen alten Verhaltensweisen an den Tag legen, die wir uns abgewöhnen wollten. Decken sich Ihre Werte, persönlichen Vorstellungen und Erwartungen mit den Situationen bzw. Tätigkeiten, die zu Ihrer Unzufriedenheit führen? – Vermutlich nicht.
 

  • Was ist Ihnen wichtig im Leben, wofür stehen Sie als Person, wofür leben Sie?
  • Was beflügelt Sie, woran haben Sie Freude?
  • Was sind Ihre Ziele?

 
Machen Sie sich auf den Weg – auf den Weg Ihr Leben zu leben, auf den Weg Ihr Leben zufrieden und erfüllt zu leben.
 
Sie sind der Regisseur, Sie gestalten Ihr Leben und füllen es mit Inhalt.
Nur Sie können an Ihrer Unzufriedenheit arbeiten und an dieser etwas ändern – je nachdem, welche Ursache (zu wenig Zeit, Geldmangel, unerfüllte Lebensziele, Arbeitplatzsituation, Beziehung/Familie, Überforderung/Stress, gesundheitliche Probleme, uvm.) diese hat, sehen die einzuschlagenden Wege und Maßnahmen unterschiedlich aus.
Für mich war es z.B. vor Jahren undenkbar zu glauben, dass Unzufriedenheit (im Sinne einer Ausgelaugheit, Kraft- und Ernergielosigkeit) auch dadurch entstehen kann, dass unser Körper nicht alle Vitalstoffe erhält, die er benötigt.
 
Ich möchte Sie ermutigen, sich nicht weiter Ihrer Unzufriedenheit hinzugeben und diese hinzunehmen – gehen Sie auf die Suche… erst gedanklich – das ist der erste Schritt: vielleicht finden sich überraschenderweise doch schnell unerwartete Wege, die Sie zuvor nie in Erwägung gezogen haben, weil Ihre Unzufriedenheit Sie zu sehr beherrscht hat, sie vielleicht auch zu energie- und kraftlos gewesen sind, um die Augen offen zu halten und sich auf die Suche zu begeben und neue Wege oder Lösungsmöglichkeiten zu sehen.
 

Mein Weg aus der Unzufriedenheit – mehr Lebensqualität durch

  • Ziele und Perspektiven, die mit meinen persönlichen Werten übereinstimmen
  • gesunde Lebensführung (Ernährung / Mängel ausgleichen und Sport)
  • Kommunikation & Miteinander, Wertschätzung
  • Selbstbestimmung.

Bereichern Sie Ihr Leben – raus aus der Unzufriedenheit – es gibt Wege und Möglichkeiten ;-)
 
Los geht’s!!!
 
Ein erfülltes Leben wünscht Ihnen,
Ihre Sarah Backes
 
 

Die zehn Geheimnisse des Glücks


 
Glück! Ich denke, dass wir alle glücklich sein möchten und nach Glück streben bzw. suchen?
Aber wo finden wir Glück? Warum ist das mit dem “Glücklichsein” nicht immer so leicht?
 
Letztendlich finden wir “Glück” in uns selbst ;-)
 
 
Ich habe mir vor ein paar Wochen ein Buch bestellt – für 5€ – mit dem Titel: “Die zehn Geheimnisse des Glücks”. Ich habe mir gedacht, dass ich damit nichts falsch machen kann – für den Preis – ein gebundenes Buch mit 176 Seiten und vielen positiven Bewertungen.
 
Ich habe es in einem durchgelesen und war und bin auch heute noch begeistert, daher möchte ich Ihnen dieses Buch heute ans Herz legen:

Ein Buch, welches…

  • in 10 Kapiteln und sehr anschaulich beschreibt, was Glück ausmacht und wie man glücklich sein kann
  • mich berührt und bewegt hat
  • ich in Zukunft häufiger verschenken werde
  • ich immer mal wieder zur Hand nehme.

 
Die zehn Geheimnisse des Glücks von Adam Jackson

“Glück finden in jedem Augenblick.

Glück bedeutet, sich über das Leben zu freuen, zu staunen, zu schmunzeln, zufrieden zu sein. In welcher Situation auch immer wir uns befinden mögen – wir können glücklich sein.

Die zehn Geheimnisse des Glücks führen uns vor Augen, wie wir über persönliche Krisen siegen und unser Glück finden können.”
 
 
Viel Freude mit diesem lesenswerten Buch, welches man auch sehr gut verschenken kann :-) !
 
 
Zu “Ihrem Glück”:

 
Schöne Grüße,
Ihre Sarah Backes
 

Vorsätze

Wie sieht es mit Ihren Vorsätzen und Zielen aus?
 
Ja, genau… Das sind die Dinge, die man in Zukunft in Angriff nehmen will und schon ein paar Tage später im Alltagsstress vergisst oder immer weiter vor sich hinschiebt?
Aber das muss nicht so sein! Woran liegt es, dass Sie Ihr Ziel nicht verfolgen bzw. Ihre Vorsätze über Bord geworfen haben?
 
Reine Selbstdisziplin reicht oft nicht aus, um das eigene Verhalten zu ändern. Das haben Sie sicherlich bereits festgestellt – ich übrigens auch!
Gegen unseren “Autopiloten” gibt es keine dauerhafte und erfolgreiche Verhaltensänderung! Wir müssen uns Umprogrammieren. Manchmal reicht unserem Gehirn Wiederholung zur dauerhaften Verhaltensänderung.

Das Beste ist jedoch, wenn Ihr Ziel bzw. Vorsatz ein “emotionales Warum” hat. Je intensiver unsere Emotionen sind, egal ob negativ oder positiv, desto besser!

Rationale Einsichten (wie man hoffen würde) helfen uns oft nicht, unseren Vorsatz einzuhalten:
Angenommen, Sie möchten Sport treiben und sich gesünder ernähren, weil Sport und eine ausgewogene gesunde Ernährung wichtig für den Körper sind und Krankheiten vorbeugen.
War das vielleicht Ihr Vorsatz? … Und haben Sie Sport in Ihren Alltag integriert und frisch gekocht – oder ist immer etwas dazsichen gekommen?

Sie brauchen positive Motivationsanreize! Aber diese werden alleine auch nicht ausreichen, das sehen wir heute in vielen Bereichen (Bildung, Kindererziehung u.v.m) – Motivation funktioniert leider nicht nur positiv!
Wenn Sie Sport treiben, würden Sie ein paar Pfunde verlieren und im Sommer mit einer besseren Figur glänzen können.
 
Unser Verhalten wird durch zwei bipolare Antriebskräfte gesteuert:
- den Drang, Lust zu gewinnen (positiver Anreiz)
- das Bedürfnis, Schmerz zu vermeiden (negative Konsequenzen)

Das Bedürfnis, Schmerz zu vermeiden, ist der stärkste Motivator!!!
 
Das heißt, dass wir Ziele und Vorsätze nur dann besonders diszipliniert verfolgen, wenn das Erreichen positiv besetzt ist und es andererseits sehr schmerzhaft für uns wäre, wenn wir es nicht erreichen (Bsp: funktionierendes Motivationskonzept des Militärs).
 
Wenn Sie also Ihre Vorsätze nicht eingehalten haben, liegt es daran,
- dass Sie mit der Verhaltensänderung (neuer Vorsatz/Ziel) zu viel Pein und zu wenig Spaß verbinden oder
- dass Sie mit Ihrem alten Verhalten viel Spaß und zu wenig Negatives verbinden
- bzw. es ist eine Kombination aus beiden Gründen.
 
Warum gehen Sie z.B. einigen ungeliebten Pflichten nach, obwohl Sie sich tausend andere schöne Dinge vorstellen könnten? Hier gilt das gleiche Prinzip:
Sie bügeln Ihre Kleidung, obwohl Sie keine Lust haben? Aber wäre es nicht noch viel schlimmer, mit komplett zerknitterter Kleidung herumzulaufen?
Sie jäten Unkraut, obwohl Sie es nicht mögen. Viel unangenehmer wäre es Ihnen vermutlich, wenn Ihr ungepflegter Garten und Ihre Berge von Unkraut Gesprächsthema Nr. 1 in der Nachbarschaft wären.

Was ist das kleinere Übel?
-> …aus diesem Grund gehen wir Pflichten nach…
 
Fragen Sie sich also, wie viel Pein bedeutet es, wenn Sie Ihren Vorsatz, Ihr Ziele oder Ihre Verhaltensänderung nicht erreichen?

Wenn Sie dauerhaft etwas an Ihrem Verhalten ändern möchten, denken Sie zukünftig an die bipolaren Antriebskräfte, die unser Verhalten steuern:
- den Drang, Lust zu gewinnen (positiver Anreiz)
- das Bedürfnis, Schmerz zu vermeiden (negative Konsequenzen)
Denken Sie daran, dass das Bedürfnis, Schmerz zu vermeiden, der stärkere Motivator ist!!!
 
Zu einer erfolgreichen Selbstmotivation gehört letztendlich noch mehr – aber dieses Prinzip ist so einfach und erklärt so vieles, dass ich Ihnen diese “Pein-Positiv-Bilanz” nicht vorenthalten wollte.
 
Das Jahr ist noch jung, es ist noch nicht zu spät, sich Ihren Vorsätzen erneut anzunehmen und vor allem ist es nie zu spät das eigene Leben in die Hand zu nehmen und seine eigenen Ziele zu verfolgen.
 
Viel Erfolg wünscht Ihnen,
Ihre Sarah Backes
 

Ansichtssache

Würfel  
Ich seh eine Vier,
sagt er.
 
Du mußt Dich irren,
kommt von ihr,
es ist die Drei.
 
Das kann nicht sein,
sagt der Dritte,
ich seh klar die Fünf.
 
Nein, nein,
sagt die Vierte,
das ist alles nicht wahr,
es ist die Zwei.
 
Und dabei betrachten alle
den gleichen Würfel

- jeder von seiner Seite.
 
 
(W. Pütz)
 
 
… so aussagekräftig!

Haben Sie sich diesen Würfel genau angesehen?
Vielleicht sind Sie nicht sofort darüber gestolpert, weil Ihr Gehirn Ihnen einen Streich gespielt hat und Sie sofort weggeschaut haben, als Sie einen ganz normalen Würfel gesehen haben.

Was ist nun besser?

Ein Würfel, der von allen Seiten gleich ist? Manchmal wäre es wohl einfacher, wenn wir alle der gleichen Ansicht wären.

Aber machen unsere verschiedenen Ansichten und Sichtweisen uns nicht aus und das Leben erst lebendig?
 
Zukünftig möchte ich noch flexibler und offener sein und die Sichtweisen meiner Mitmenschen schätzen und meine eigene hinterfragen und erweitern…

Zukünftig möchte ich mich in jeder Situation schnell in die Lage meines Gegenübers versetzen und seine Motive und Bedürfnisse verstehen…
 
 
Ansichtssache
sie begegnet uns jeden Tag..
 
Liebe Grüße,
Ihre Sarah Backes
 

Neujahrswünsche

 
Wünsche zum neuen Jahr

Ein bisschen mehr Friede und weniger Streit
Ein bisschen mehr Güte und weniger Neid
Ein bisschen mehr Liebe und weniger Hass
Ein bisschen mehr Wahrheit – das wäre was

Statt so viel Unrast ein bisschen mehr Ruh
Statt immer nur Ich ein bisschen mehr Du
Statt Angst und Hemmung ein bisschen mehr Mut
Und Kraft zum Handeln – das wäre gut

In Trübsal und Dunkel ein bisschen mehr Licht
Kein quälend Verlangen, ein bisschen Verzicht
Und viel mehr Blumen, solange es geht
Nicht erst an Gräbern – da blühn sie zu spät

Ziel sei der Friede des Herzens
Besseres weiß ich nicht

 
Gedicht zum neuen Jahr aus “Mein Lied” von Peter Rosegger
 
 
Mir hat dieses Gedicht sehr gefallen und
vor allem ist es sehr aussagekräftig!
Ich möchte diesen Zeilen gar nicht viel mehr Worte folgen lassen, als dass ich Ihnen all’ dieses Wünsche!
 
 
Ergänzen möchte ich noch, dass ich Ihnen auf dem Weg Ihre Ziele zu erreichen, viel Energie, Kraft, Durchhaltevermögen und Erfolg wünsche. Mögen Gesundheit, Vitalität und Freude 2012 stets Ihr Begleiter sein! Und vergessen Sie nicht, sich Zeit für sich und Ihre Lieben zu nehmen – Leben Sie Ihr Leben…
 
Einen Guten Rutsch und ein Frohes Neues Jahr wünscht Ihnen

Ihre Sarah Backes
 

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier

Ich finde diese Zeilen so treffend, dass ich Sie gerne mit Ihnen teilen möchte. Und genau heute ist der richtige Zeitpunkt, um über den Menschen als Gewohnheitstier zu berichten – auch mir ist das Loch im Gehsteig begegnet ;-)

Autobiographie in fünf Kapiteln

  1. Ich gehe die Straße entlang.
    Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig. Ich falle hinein.
    Ich bin verloren… Ich bin ohne Hoffnung.
    Es ist nicht meine Schuld.
    Es dauert endlos, wieder herauszukommen.

  2. Ich gehe dieselbe Straße entlang.
    Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
    Ich tue so, als sehe ich es nicht.
    Ich falle wieder hinein.
    Ich kann nicht glauben, schon wieder am selben Ort zu sein.
    Aber es ist nicht meine Schuld.
    Immer noch dauert es sehr lange, herauszukommen.

  3. Ich gehe dieselbe Straße entlang.
    Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
    Ich sehe es. Ich falle immer noch hinein – aus Gewohnheit.
    Meine Augen sind offen, ich weiß, wo ich bin.
    Es ist meine eigene Schuld.
    Ich komme sofort heraus.

  4. Ich gehe dieselbe Straße entlang.
    Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
    Ich gehe darum herum.

  5. Ich gehe eine andere Straße.

Sogyal Rinpoche – Tibetisches Buch vom Leben und vom Sterben

Viel Freude mit diesen Zeilen,
Ihre Sarah Backes

Kommentare erlaubt

Wie ein Kind lernt

Ein Kind beginnt zu lernen, wenn es seine Finger und Zehen bewegt und sich dessen bewusst wird. Es nimmt die Gewohnheiten und Haltungen der Menschen in seiner Umgebung an und setzt sich mit seiner eigenen Umwelt auseinander. So lernt ein Kind mehr durch Versuche als durch Irrtum, mehr durch Freude als durch Schmerz, mehr durch eigene Erfahrung als durch das, was wir ihm vorschlagen und sagen, und mehr durch Hinweise als durch Anweisungen. So lernt ein Kind durch Zuneigung, durch Liebe, durch Geduld, durch Verständnis, durch das Gefühl der Zugehörigkeit, durch Tun und durch Sein.
Täglich lernt das Kind ein wenig von dem kennen, was du weißt, und wird ein wenig bereichert durch das, was du denkst und begreifst. Was Du träumst und glaubst, überträgt sich auf das Kind. So wie du deutlich oder verschwommen wahrnimmst, klar oder verworren denkst, töricht oder weise glaubst, trübe oder goldene Träume hast, so wie Du lügst oder die Wahrheit sagst, so lernt ein Kind.

in wörtlicher Übersetzung: Büro der Schulinspektion, Erziehungsministerium des Staates New York

Ich finde diese Zeilen sehr aussagekräftig, sie verraten so viel über das Leben, denn das Leben besteht aus “Lernen” (Foto: heute würde ich die Größe eines Fisches vermutlich anders zeigen).

Viel Freude damit,
Ihre Sarah Backes

Lernen ist die größte Freude, weil jedes Mal, wenn man etwas gelernt hat, etwas Neues wird. Man kann nichts lernen, ohne alles, was man ist, zu dem Erlernten in Beziehung zu setzen.

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