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Tag: Freizeit

Im Dunkeln munkeln

Ja, Sie haben richtig gelesen, ich habe mich nicht verschrieben. Ich habe gestern “im Dunkeln gemunkelt” und es war klasse.

Ich bin mit Freunden in der Dunkelheit durch den Wildpark gegangen. Die Wege waren mit Fackeln oder Feuerkörben beleuchtet. Es gab die Möglichkeit eine Kleinigkeit zu essen und einen Glühwein, Punsch oder z.B. Kakao zu trinken. Bunte Gestalten mit Zipfelmützen und viele Kinder bereicherten das Bild.

Wir konnten die Tiere im Dunkeln beobachten, den Geräuschen der Nacht und der Tiere lauschen und all das in herrlicher Atmosphäre. Wenn ich heute daran zurückdenke, habe ich ein Lächeln im Gesicht und weiß, dass ich so etwas viel häufiger machen muss.

Diese Dunkel-Munkel-Nacht war für Kinder ausgerichtet (als Zielgruppe), aber so liebevoll und mit vielen kleinen Details, dass sie auch für Erwachsene lohnenswert war. Ich habe mich in die Kindheit zurückversetzt gefühlt, wobei mich auch die Unbeschwertheit der Kindheit eingeholt hat. Dabei war es schön, sich an so viele kleinen und einfachen Dingen zu erfreuen.

Es war irgendwie aufregend und zugleich auch beschaulich sich im Dunkeln in dieser Atmosphäre zu bewegen. Das Nachtleben der Tiere zu verfolgen war einmalig und zeitgleich dem Knistern des Feuerkorbes zu lauschen, der uns wärmte und uns davor bewahrt hat, nicht sofort wieder nach Hause zu fahren (-1°C).

Der Wald war teilweise mit floureszierender Dekoration geschmuckt, wobei mir das auf dem Foto abgebildete Herz besser gefallen hat, da es mit so einfachen Mitteln hergestellt wurde. Am Wegesrand wurde die Dunkelheit durch musizierende Elfen untermalt, die am Rande eines Gewässers – ganz in der Nähe des Wunschbaumes – standen.

Ja, es gab einen Wunschbaum. Ich war ein wenig hin- und hergerissen, aber eigentlich war die Entscheidung schnell getroffen. Auch ich wollte einen Wunsch am Wunschbaum hinterlassen. Im Kopf war der Wunsch sofort und nach kurzem Zögern auch notiert. Durch das konkrete Formulieren bekomme ich, wie ich immer wieder feststelle, einen engeren Bezug zu meinem Wunsch. Nun hängt mein Wunsch mit vielen anderen am Wunschbaum… Und ich glaube fest daran, dass er in Erfüllung geht…

Ist es nicht so, dass wir viel zu sehr in unseren Gewohnheiten gefangen sind? Gehen Sie einmal andere Wege, machen Sie etwas Neues oder “Verrücktes”. Sie werden davon profitieren und so wie ich heute mit einem Lächeln an Ihr Erlebnis denken.

Ich habe übrigens gleich heute meinen Vorsatz fortgeführt. Ich liebe das Rascheln des Laubes. Mit dem Fahrrad habe ich es dieses Jahr schon häufiger genossen.
Heute bin ich zu Fuß durch das Laub “geraschelt”, habe die Füße bewusst nicht angehoben und habe seit vielen Jahren endlich mal wieder das Laub in die Hände genommen und wie als kleines Mädchen in die Luft geworfen :-) … Es hat sich so gut angefühlt, dass ich es auf jeden Fall wiederholen werde…

Ich werde ab heute häufiger aus dem Alltag und meinen Gewohnheiten ausbrechen, auf meine innere Stimme hören und öfter “verrückte” Dinge tun – ich werde noch bewusster Leben und mich über mein Leben und die vielen kleinen Dinge freuen.

Schöne Grüße,
Ihre Sarah Backes

 

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