Eine gesunde Möglichkeit

Leben Sie Ihr Leben?

Kategorie: Lernen

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier

Ich finde diese Zeilen so treffend, dass ich Sie gerne mit Ihnen teilen möchte. Und genau heute ist der richtige Zeitpunkt, um über den Menschen als Gewohnheitstier zu berichten – auch mir ist das Loch im Gehsteig begegnet ;-)

Autobiographie in fünf Kapiteln

  1. Ich gehe die Straße entlang.
    Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig. Ich falle hinein.
    Ich bin verloren… Ich bin ohne Hoffnung.
    Es ist nicht meine Schuld.
    Es dauert endlos, wieder herauszukommen.

  2. Ich gehe dieselbe Straße entlang.
    Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
    Ich tue so, als sehe ich es nicht.
    Ich falle wieder hinein.
    Ich kann nicht glauben, schon wieder am selben Ort zu sein.
    Aber es ist nicht meine Schuld.
    Immer noch dauert es sehr lange, herauszukommen.

  3. Ich gehe dieselbe Straße entlang.
    Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
    Ich sehe es. Ich falle immer noch hinein – aus Gewohnheit.
    Meine Augen sind offen, ich weiß, wo ich bin.
    Es ist meine eigene Schuld.
    Ich komme sofort heraus.

  4. Ich gehe dieselbe Straße entlang.
    Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
    Ich gehe darum herum.

  5. Ich gehe eine andere Straße.

Sogyal Rinpoche – Tibetisches Buch vom Leben und vom Sterben

Viel Freude mit diesen Zeilen,
Ihre Sarah Backes

Kommentare erlaubt

Wie ein Kind lernt

Ein Kind beginnt zu lernen, wenn es seine Finger und Zehen bewegt und sich dessen bewusst wird. Es nimmt die Gewohnheiten und Haltungen der Menschen in seiner Umgebung an und setzt sich mit seiner eigenen Umwelt auseinander. So lernt ein Kind mehr durch Versuche als durch Irrtum, mehr durch Freude als durch Schmerz, mehr durch eigene Erfahrung als durch das, was wir ihm vorschlagen und sagen, und mehr durch Hinweise als durch Anweisungen. So lernt ein Kind durch Zuneigung, durch Liebe, durch Geduld, durch Verständnis, durch das Gefühl der Zugehörigkeit, durch Tun und durch Sein.
Täglich lernt das Kind ein wenig von dem kennen, was du weißt, und wird ein wenig bereichert durch das, was du denkst und begreifst. Was Du träumst und glaubst, überträgt sich auf das Kind. So wie du deutlich oder verschwommen wahrnimmst, klar oder verworren denkst, töricht oder weise glaubst, trübe oder goldene Träume hast, so wie Du lügst oder die Wahrheit sagst, so lernt ein Kind.

in wörtlicher Übersetzung: Büro der Schulinspektion, Erziehungsministerium des Staates New York

Ich finde diese Zeilen sehr aussagekräftig, sie verraten so viel über das Leben, denn das Leben besteht aus “Lernen” (Foto: heute würde ich die Größe eines Fisches vermutlich anders zeigen).

Viel Freude damit,
Ihre Sarah Backes

Lernen ist die größte Freude, weil jedes Mal, wenn man etwas gelernt hat, etwas Neues wird. Man kann nichts lernen, ohne alles, was man ist, zu dem Erlernten in Beziehung zu setzen.

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