Eine gesunde Möglichkeit

Leben Sie Ihr Leben?

Kategorie: Leben

Die eigene Einstellung oder das neue Bankkonto

 
Ein 92-jähriger Mann beschloss nach dem Tod seiner Frau, ins Altersheim zu gehen. Die Wohnung schien ihm zu groß, und er wollte für seine letzten Tage auch noch ein bisschen Gesellschaft haben, denn er war geistig noch in guter Verfassung.
 
Im Heim musste er lange in der Halle warten, ehe ein junger Mann zu ihm kam und mitteilte, dass sein Zimmer nun fertig sei. Er bedankte sich und lächelte seinem Begleiter zu, während er, auf seinen Stock gestützt, langsam neben ihm herging.
 
Bevor sie den Aufzug betraten erhaschte der Alte einen Blick in eines der Zimmer und sagte. „Mir gefällt es sehr gut.“ Sein junger Begleiter war überrascht und meinte, er habe doch sein Zimmer noch gar nicht gesehen.
 
Bedächtig antwortete der alte Mann. „Wissen Sie, junger Mann, ob ich den Raum mag oder nicht, hängt nicht von der Lage oder der Einrichtung, sondern von meiner Einstellung ab, von der Art, wie ich ihn sehen will. Und ich habe mich entschieden, glücklich zu sein. Diese Entscheidung treffe ich jeden Morgen, wenn ich aufwache, denn ich kann wählen.
Ich kann im Bett bleiben und damit hadern, dass mein Körper dies und jenes nicht mehr so reibungslos schafft – oder ich kann aufstehen und dankbar sein für alles, was ich noch kann. Jeder Tag ist ein Geschenk, und solange ich meine Augen öffnen kann, will ich sie auf den neuen Tag richten, und solange ich meinen Mund öffnen kann, will ich Gott danken für all die glücklichen Stunden, die ich erleben durfte und noch erleben darf.
Sie sind noch jung, doch nehmen Sie sich den Rat eines alten Mannes zu Herzen. Deponieren Sie alles Glück, alle Freude, alle schönen Erlebnisse als Erinnerungen auf einem Spezialkonto, um im Alter über einen Schatz zu verfügen, von dem Sie zehren können, wann immer Sie dessen bedürfen. Es liegt an Ihnen, wie hoch die Einlagen auf dem Konto sind. Ich verrate Ihnen noch zwei einfache Tricks, mit denen Sie ihr Konto rasch wachsen lassen können:
Hegen Sie in Ihrem Herzen nur Liebe, und und in ihren Gedanken nur Freude. In dem Bewusstsein, so ein Konto zu besitzen, verliert die Zukunft ihre Ungewissheit und der Tod seine Angst.“
 
Der junge Mann hatte staunend zugehört und bedankte sich nun mit einem strahlenden Leuchten in seinen Augen. Freudig drückte er den Arm des Alten und meinte: „Vielen Dank, soeben habe ich ein Erinnerungs-Konto bei meiner Bank eröffnet, und dieses Gespräch ist die erste Einlage.“
 
Mit diesen Worten öffnete er die Tür, um dem neuen Bewohner sein Zimmer zu zeigen.
Mit einem Schmunzeln sagte dieser: „Mir gefällt es sehr gut.“
 
 
Verfasser der Geschichte : Leider unbekannt
 
 
Auch ich habe soeben ein solches Bankkonto eröffnet ;-)
 

Sich achtsam zuhören, Wege finden und Ziele erreichen

 
…eine persönliche Erfahrung…
 
Heute möchte ich Ihnen von einer besonderen Begegnung berichten – einem persönlichen Erlebnis.

Kennen Sie das Gefühl unzufrieden zu sein? Dann heißt es, das Leben in die Hand zu nehmen, sich also sein Leben genau anzusehen und zu schauen, was die Ursache für diese Unzufriedenheit ist.
Genau das habe ich getan. Ich bin in den letzten Monaten einen großen Schritt gegangen, ohne zu wissen, was passiert und wohin es gehen würde. Klar, ich hatte Ziele vor Augen, aber ich wusste nicht, ob ich meine Ziele erreichen würde oder ob ich mir nicht selbst ein Bein stelle (Forderungen/eigene Vorstellungen an den Arbeitgeber heranzutragen, ist ja immer so ein Thema für sich).

Heute muss ich sagen, dass ich stolz auf mich bin. Ich habe etwas gewagt, was viele Menschen nicht getan hätten und ich war erfolgreich. Ich habe auf meine innere Stimme gehört und meine Bedürfnisse und Wünsche vertreten. Ich bin meinen Weg erfolgreich gegangen. Das hört sich nun so einfach an, ich habe viel abgewägt, hatte große Bedenken und auch Ängste.

Ja, ich habe es geschafft! Aber irgendwie war da noch immer etwas. Nicht offensichtlich, aber irgendwo in mir schlummerte noch eine Baustelle. Diese habe ich jedoch nicht wirklich wahrgenommen und mir war nicht bewusst, wie wichtig und elementar sie für mich war.
 
Man kann Dir den Weg weisen, gehen musst Du ihn selbst (Bruce Lee).
 
Ich war der Meinung, nun sei alles so, wie ich es mir wünsche.
 
 
Und dann war da diese Begegnung:

Kaffeetrinken an einem Sonntag, eine Person war dabei, die ich noch nicht kannte und genau diese Person sollte an dem Tag mein Leben in die richtige Bahn lenken – durch eine normale Unterhaltung, Fragestellungen und Anmerkungen.

Es dauerte nicht lange, wir sprachen über mich – da waren wir bei einem Thema angelangt, was mich emotional aus der Bahn warf. Ich war sehr berührt und betroffen, da stieg etwas in mir hoch, was wohl schon lange heraus wollte.
 
Kennen Sie das, dass Ihnen bewusst wird, etwas ändern zu müssen und zwar am besten “gestern”, Sie aber keinen Weg sehen!? Ihnen ist klar, dass jemand gerade ein Thema (Ihr Thema) angerissen hat, was sie seit langer Zeit unbewusst mit sich führen, was Ihre Unzufriedenheit und Anspannung nährt.
Sie wissen es, Sie wissen es schon lange, verdrängen es jedoch die ganze Zeit, weil Sie keinen Ausweg gesehen haben, Ihnen vielleicht die Mittel fehlen.

Genau so ging es mir. Es war erschreckend. Ich hatte doch gerade erst ein elementares Thema angefasst und erfolgreich bearbeitet und dann…. das Nächste und hier gab es keinen Ausweg – mir fehlten die Mittel und ich habe in dem Moment das erste Mal gefühlt, wie wichtig es ist, diese Baustelle sofort angehen zu müssen – SOFORT! Ich würde sonst nicht zur Ruhe kommen können, keine Entspannung finden – nur der bereits erfolgreich gegangene Schritt würde nicht ausreichen, um meine Zufriedenheit wieder herzustellen – wovon ich bin zum Kaffeetrinken ausgegangen war.
Es ist ein “gemeiner” und entscheidender Moment: dieses zu erkennen. Jemanden vor sich sitzen zu haben, der einem dann vermittelt, dass man nur daran glauben muss, sich dafür öffnen müsste, dann würde es eine Lösung geben – so jemanden konnte ich in dem Moment nicht gebrauchen, denn ich wusste: ES GAB KEINE LÖSUNG!
 
Sie kennen sicher Motivationssprüche dieser Art, ich liebe diese Sprüche übrigens. An Ihnen ist viel Wahres. Aber in dem Moment: “Nein!” – in meinem Fall traf das nicht zu: “Man muss nur daran glauben, sich für eine Lösung öffnen.”.
Und soll ich Ihnen etwas sagen? Ich bin dieser Person zutiefst dankbar. Und irgendwie habe ich Ihr auch, obwohl ich sie kaum kannte, vertraut. Sie hat mir so glaubhaft vermittelt, dass es – auch wenn ich keinen Weg sehe – einen Weg gibt.
 
Manchmal ist es besser zu handeln, als etwas nicht anzupacken, weil keine Lösung nicht in Sicht ist.
 
Es sind nicht die Bedingungen, die Dein Schicksal bestimmen, sondern Deine Entscheidungen.

 
Ab dem Zeitpunkt wusste ich, dass ich etwas ändern MUSS. Dieses Bedürfnis und Gefühl war so stark, dass ich bereits eine Stunde später die Lösung gesehen habe, ich wusste nicht, wie ich dort hinkommen sollte. Aber das Ziel stand fest: ich habe es klar vor meinen Augen gesehen. Das war Sonntag.
Ich konnte nicht schlafen, Gedanken kreisten. Ich habe Papiere gewälzt… bin gedanklich Wege durchgegangen, habe mich in Situationen gesehen, die für mich normalerweise nie in Frage kommen würden, nur um diesen Schritt bewältigen zu können, der so elementar war – noch viel elementarer als die Änderungen an meinem Arbeitsplatz.

Die nächsten Tage drehten sich nur um dieses Thema, stundenlang habe ich Wege und Optionen ausgemacht. Und soll ich Ihnen etwas sagen?! Es sollte so sein…
Ich bin auf Menschen getroffen, die mich nicht kannten – dank der Person vom Kaffeetrinken. Diese sind mir so sehr entgegengekommen, dass am Mittwoch (3 Tage später) der Weg gebahnt war. Besiegelt mit einer Unterschrift. Die Lösung ist nun zum Greifen nahe, der Weg ist vorhanden. Und die Lösung sieht in Wirklichkeit genau so aus, wie ich sie vor Augen hatte – das war wie im Fernsehen ;-)

Das alles ist gute 3 Wochen her. Klar, ich habe noch viele Stunden damit verbracht, um den Weg zu ebnen, damit alles reibungslos läuft. Nun bin ich den Weg innerhalb dieser Tage bereits zu 90% gegangen, die letzten 10% kann ich erst im Dezember gehen. Ich freue mich riesig.
 
Danke… für dieses besondere Kaffeetrinken, danke, dass ich dieser Person begegnen und sie vor allem kennenlernen durfte. Dieses Gefühl von Zufriedenheit und Wohlbefinden ist einmalig, ich bin sehr erleichtert. Danke für die Menschen, die mich bei diesem Schritt unterstützt haben und weiterhin unterstützen.
 
Zwei große Schritte innerhalb einiger Wochen – Schritte, die ich vielleicht hätte eher gehen sollen… Vorher war jedoch noch nicht der richtige Zeitpunkt. Heute bin ich froh, dass es so abgelaufen ist. Es sollte so sein.
 
 
Heute möchte ich Ihnen auf diesem Weg sagen:

Hören Sie auf Ihre innere Stimme, auch wenn sie noch so leise ist. Nehmen Sie sich Zeit für diese Stimme, die Sie vielleicht noch nicht richtig verstehen können. Es lohnt sich.
Und “ja”… Lassen Sie Gedanken und Gefühle zu, auch wenn Sie unmöglich scheinen. Glauben Sie an Wege und Optionen und öffnen Sie sich. Ich habe es so eindrucksvoll erleben dürfen und hoffe Ihnen damit auch Mut für Ihre Schritte machen zu können.
 
Ich vertraue mir, ich höre mir zu, ich finde Wege und Lösungen.
 
 
Auf ein noch schöneres, erfülltes und achtsames Leben,
Ihre Sarah Backes
 
 
PS. Ich freue mich auf Ihre Kommentare. In dem Artikel habe ich aus persönlichen Gründen nur verallgemeinert Informationen preisgeben können. Gerne beantworte ich Ihre Fragen, falls einige entstehen.
 

Unzufrieden?

 
Sie sind unzufrieden?
Auch ich kenne diese Situation. “Aber warum bin ich unzufrieden?”
Wichtig ist, dass Sie diese Frage für sich beantworten können.
 

  • Irgendwie läuft gerade alles nicht so, wie es Ihren Vorstellungen entspricht? Aber was ist es genau?
  • Sind Sie mit sich selbst unzufrieden, weil Ihr Leben ins Stocken geraten ist und Sie Ihren Zielen nicht näher kommen?
  • Sind Sie unzufrieden mit Ihrer beruflichen Situation? Suchen Sie nach neuen Möglichkeiten und Perspektiven?
  • Haben Sie kaum Zeit für sich selbst, alles dreht sich nur um die Arbeit?
  • Sie kommen kaum zur Ruhe und das Wort “Stress” steht Ihnen in Großbuchstaben auf die Stirn geschrieben?
  • Leiden Ihre Familie und auch Ihre Freunde unter Ihrer Unzufriedenheit?

 

Sie selbst sind der Schlüssel zu Ihrem Leben und somit auch zu Ihrer Unzufriedenheit.
Sie glauben nichts ändern zu können? Wer sonst?

Überlegen und hinterfragen Sie noch einmal genau:

Wann bin ich unzufrieden (in welchen Situationen, was habe ich vor Augen, woran denke ich, wenn mich dieses Gefühl überfällt)? So finden Sie vielleicht den Weg zum Grund Ihrer Unzufriedenheit – welche Ursache hat sie? Sie finden die Ursache nur bei SICH selbst.
 
Wie können Sie an dieser Ursache etwas ändern? Oft sind wir unzufrieden, weil sich unsere Erwartungen nicht erfüllen, weil wir immer wieder die gleichen alten Verhaltensweisen an den Tag legen, die wir uns abgewöhnen wollten. Decken sich Ihre Werte, persönlichen Vorstellungen und Erwartungen mit den Situationen bzw. Tätigkeiten, die zu Ihrer Unzufriedenheit führen? – Vermutlich nicht.
 

  • Was ist Ihnen wichtig im Leben, wofür stehen Sie als Person, wofür leben Sie?
  • Was beflügelt Sie, woran haben Sie Freude?
  • Was sind Ihre Ziele?

 
Machen Sie sich auf den Weg – auf den Weg Ihr Leben zu leben, auf den Weg Ihr Leben zufrieden und erfüllt zu leben.
 
Sie sind der Regisseur, Sie gestalten Ihr Leben und füllen es mit Inhalt.
Nur Sie können an Ihrer Unzufriedenheit arbeiten und an dieser etwas ändern – je nachdem, welche Ursache (zu wenig Zeit, Geldmangel, unerfüllte Lebensziele, Arbeitplatzsituation, Beziehung/Familie, Überforderung/Stress, gesundheitliche Probleme, uvm.) diese hat, sehen die einzuschlagenden Wege und Maßnahmen unterschiedlich aus.
Für mich war es z.B. vor Jahren undenkbar zu glauben, dass Unzufriedenheit (im Sinne einer Ausgelaugheit, Kraft- und Ernergielosigkeit) auch dadurch entstehen kann, dass unser Körper nicht alle Vitalstoffe erhält, die er benötigt.
 
Ich möchte Sie ermutigen, sich nicht weiter Ihrer Unzufriedenheit hinzugeben und diese hinzunehmen – gehen Sie auf die Suche… erst gedanklich – das ist der erste Schritt: vielleicht finden sich überraschenderweise doch schnell unerwartete Wege, die Sie zuvor nie in Erwägung gezogen haben, weil Ihre Unzufriedenheit Sie zu sehr beherrscht hat, sie vielleicht auch zu energie- und kraftlos gewesen sind, um die Augen offen zu halten und sich auf die Suche zu begeben und neue Wege oder Lösungsmöglichkeiten zu sehen.
 

Mein Weg aus der Unzufriedenheit – mehr Lebensqualität durch

  • Ziele und Perspektiven, die mit meinen persönlichen Werten übereinstimmen
  • gesunde Lebensführung (Ernährung / Mängel ausgleichen und Sport)
  • Kommunikation & Miteinander, Wertschätzung
  • Selbstbestimmung.

Bereichern Sie Ihr Leben – raus aus der Unzufriedenheit – es gibt Wege und Möglichkeiten ;-)
 
Los geht’s!!!
 
Ein erfülltes Leben wünscht Ihnen,
Ihre Sarah Backes
 
 

Die zehn Geheimnisse des Glücks


 
Glück! Ich denke, dass wir alle glücklich sein möchten und nach Glück streben bzw. suchen?
Aber wo finden wir Glück? Warum ist das mit dem “Glücklichsein” nicht immer so leicht?
 
Letztendlich finden wir “Glück” in uns selbst ;-)
 
 
Ich habe mir vor ein paar Wochen ein Buch bestellt – für 5€ – mit dem Titel: “Die zehn Geheimnisse des Glücks”. Ich habe mir gedacht, dass ich damit nichts falsch machen kann – für den Preis – ein gebundenes Buch mit 176 Seiten und vielen positiven Bewertungen.
 
Ich habe es in einem durchgelesen und war und bin auch heute noch begeistert, daher möchte ich Ihnen dieses Buch heute ans Herz legen:

Ein Buch, welches…

  • in 10 Kapiteln und sehr anschaulich beschreibt, was Glück ausmacht und wie man glücklich sein kann
  • mich berührt und bewegt hat
  • ich in Zukunft häufiger verschenken werde
  • ich immer mal wieder zur Hand nehme.

 
Die zehn Geheimnisse des Glücks von Adam Jackson

“Glück finden in jedem Augenblick.

Glück bedeutet, sich über das Leben zu freuen, zu staunen, zu schmunzeln, zufrieden zu sein. In welcher Situation auch immer wir uns befinden mögen – wir können glücklich sein.

Die zehn Geheimnisse des Glücks führen uns vor Augen, wie wir über persönliche Krisen siegen und unser Glück finden können.”
 
 
Viel Freude mit diesem lesenswerten Buch, welches man auch sehr gut verschenken kann :-) !
 
 
Zu “Ihrem Glück”:

 
Schöne Grüße,
Ihre Sarah Backes
 

Vorsätze

Wie sieht es mit Ihren Vorsätzen und Zielen aus?
 
Ja, genau… Das sind die Dinge, die man in Zukunft in Angriff nehmen will und schon ein paar Tage später im Alltagsstress vergisst oder immer weiter vor sich hinschiebt?
Aber das muss nicht so sein! Woran liegt es, dass Sie Ihr Ziel nicht verfolgen bzw. Ihre Vorsätze über Bord geworfen haben?
 
Reine Selbstdisziplin reicht oft nicht aus, um das eigene Verhalten zu ändern. Das haben Sie sicherlich bereits festgestellt – ich übrigens auch!
Gegen unseren “Autopiloten” gibt es keine dauerhafte und erfolgreiche Verhaltensänderung! Wir müssen uns Umprogrammieren. Manchmal reicht unserem Gehirn Wiederholung zur dauerhaften Verhaltensänderung.

Das Beste ist jedoch, wenn Ihr Ziel bzw. Vorsatz ein “emotionales Warum” hat. Je intensiver unsere Emotionen sind, egal ob negativ oder positiv, desto besser!

Rationale Einsichten (wie man hoffen würde) helfen uns oft nicht, unseren Vorsatz einzuhalten:
Angenommen, Sie möchten Sport treiben und sich gesünder ernähren, weil Sport und eine ausgewogene gesunde Ernährung wichtig für den Körper sind und Krankheiten vorbeugen.
War das vielleicht Ihr Vorsatz? … Und haben Sie Sport in Ihren Alltag integriert und frisch gekocht – oder ist immer etwas dazsichen gekommen?

Sie brauchen positive Motivationsanreize! Aber diese werden alleine auch nicht ausreichen, das sehen wir heute in vielen Bereichen (Bildung, Kindererziehung u.v.m) – Motivation funktioniert leider nicht nur positiv!
Wenn Sie Sport treiben, würden Sie ein paar Pfunde verlieren und im Sommer mit einer besseren Figur glänzen können.
 
Unser Verhalten wird durch zwei bipolare Antriebskräfte gesteuert:
- den Drang, Lust zu gewinnen (positiver Anreiz)
- das Bedürfnis, Schmerz zu vermeiden (negative Konsequenzen)

Das Bedürfnis, Schmerz zu vermeiden, ist der stärkste Motivator!!!
 
Das heißt, dass wir Ziele und Vorsätze nur dann besonders diszipliniert verfolgen, wenn das Erreichen positiv besetzt ist und es andererseits sehr schmerzhaft für uns wäre, wenn wir es nicht erreichen (Bsp: funktionierendes Motivationskonzept des Militärs).
 
Wenn Sie also Ihre Vorsätze nicht eingehalten haben, liegt es daran,
- dass Sie mit der Verhaltensänderung (neuer Vorsatz/Ziel) zu viel Pein und zu wenig Spaß verbinden oder
- dass Sie mit Ihrem alten Verhalten viel Spaß und zu wenig Negatives verbinden
- bzw. es ist eine Kombination aus beiden Gründen.
 
Warum gehen Sie z.B. einigen ungeliebten Pflichten nach, obwohl Sie sich tausend andere schöne Dinge vorstellen könnten? Hier gilt das gleiche Prinzip:
Sie bügeln Ihre Kleidung, obwohl Sie keine Lust haben? Aber wäre es nicht noch viel schlimmer, mit komplett zerknitterter Kleidung herumzulaufen?
Sie jäten Unkraut, obwohl Sie es nicht mögen. Viel unangenehmer wäre es Ihnen vermutlich, wenn Ihr ungepflegter Garten und Ihre Berge von Unkraut Gesprächsthema Nr. 1 in der Nachbarschaft wären.

Was ist das kleinere Übel?
-> …aus diesem Grund gehen wir Pflichten nach…
 
Fragen Sie sich also, wie viel Pein bedeutet es, wenn Sie Ihren Vorsatz, Ihr Ziele oder Ihre Verhaltensänderung nicht erreichen?

Wenn Sie dauerhaft etwas an Ihrem Verhalten ändern möchten, denken Sie zukünftig an die bipolaren Antriebskräfte, die unser Verhalten steuern:
- den Drang, Lust zu gewinnen (positiver Anreiz)
- das Bedürfnis, Schmerz zu vermeiden (negative Konsequenzen)
Denken Sie daran, dass das Bedürfnis, Schmerz zu vermeiden, der stärkere Motivator ist!!!
 
Zu einer erfolgreichen Selbstmotivation gehört letztendlich noch mehr – aber dieses Prinzip ist so einfach und erklärt so vieles, dass ich Ihnen diese “Pein-Positiv-Bilanz” nicht vorenthalten wollte.
 
Das Jahr ist noch jung, es ist noch nicht zu spät, sich Ihren Vorsätzen erneut anzunehmen und vor allem ist es nie zu spät das eigene Leben in die Hand zu nehmen und seine eigenen Ziele zu verfolgen.
 
Viel Erfolg wünscht Ihnen,
Ihre Sarah Backes
 

Neujahrswünsche

 
Wünsche zum neuen Jahr

Ein bisschen mehr Friede und weniger Streit
Ein bisschen mehr Güte und weniger Neid
Ein bisschen mehr Liebe und weniger Hass
Ein bisschen mehr Wahrheit – das wäre was

Statt so viel Unrast ein bisschen mehr Ruh
Statt immer nur Ich ein bisschen mehr Du
Statt Angst und Hemmung ein bisschen mehr Mut
Und Kraft zum Handeln – das wäre gut

In Trübsal und Dunkel ein bisschen mehr Licht
Kein quälend Verlangen, ein bisschen Verzicht
Und viel mehr Blumen, solange es geht
Nicht erst an Gräbern – da blühn sie zu spät

Ziel sei der Friede des Herzens
Besseres weiß ich nicht

 
Gedicht zum neuen Jahr aus “Mein Lied” von Peter Rosegger
 
 
Mir hat dieses Gedicht sehr gefallen und
vor allem ist es sehr aussagekräftig!
Ich möchte diesen Zeilen gar nicht viel mehr Worte folgen lassen, als dass ich Ihnen all’ dieses Wünsche!
 
 
Ergänzen möchte ich noch, dass ich Ihnen auf dem Weg Ihre Ziele zu erreichen, viel Energie, Kraft, Durchhaltevermögen und Erfolg wünsche. Mögen Gesundheit, Vitalität und Freude 2012 stets Ihr Begleiter sein! Und vergessen Sie nicht, sich Zeit für sich und Ihre Lieben zu nehmen – Leben Sie Ihr Leben…
 
Einen Guten Rutsch und ein Frohes Neues Jahr wünscht Ihnen

Ihre Sarah Backes
 

Das Pinguin-Prinzip

Ich finde dieses Video sehr gelungen. Es ist unterhaltsam und dabei sehr aussagekräftig.
Nehmen Sie sich 2:30min Ihrer Zeit. Sie ist gut investiert…

Viel Spaß

 

Wer sind Sie? Wo liegen Ihre Stärken? Was möchten Sie?
Sind Sie dafür in der richtigen Umgebung? Sind Sie in Ihrem Element?
Kommt das, was Sie können, zum Vorschein?
 

Machen Sie sich auf den Weg zu Ihrem Element. Gehen Sie den ersten Schritt.
Leben Sie Ihr Leben! Fühlen Sie, wie es ist, in Ihrem Element zu sein…

bzw. KOMMEN SIE IHREM PINGUIN AUF DIE SPUR UND BLEIBEN SIE IHM TREU!
 

Ich wünsche Ihnen
Viel Spaß in ihrem Element,

Ihre Sarah Backes
 

Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte

Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte,
im nächsten Leben würde ich versuchen, mehr Fehler zu machen.

Ich würde nicht so perfekt sein wollen,
ich würde mich mehr entspannen,
ich wäre ein bisschen verrückter, als ich gewesen bin,
ich würde viel weniger Dinge so ernst nehmen,
ich würde nicht so gesund leben, mehr riskieren,
würde mehr reisen, Sonnenuntergänge betrachten,
mehr bergsteigen, mehr in Flüssen schwimmen.

Ich war einer dieser klugen Menschen,
die jede Minute ihres Lebens fruchtbar verbrachten;
freilich hatte ich auch Momente der Freude,
aber wenn ich noch einmal anfangen könnte,
würde ich versuchen, nur mehr gute Augenblicke zu haben.

Falls Du es noch nicht weißt, aus diesen besteht nämlich das Leben.
Nur aus Augenblicken; vergiss nicht den jetzigen.

Wenn ich noch einmal leben könnte,
würde ich von Frühlingsbeginn an bis in den Spätherbst hinein barfuß gehen.

Und ich würde mehr mit Kindern spielen,
wenn ich das Leben noch vor mir hätte.

Aber sehen Sie … ich bin 85 Jahre alt und weiß,
dass ich bald sterben werde.

Jorge Luis Borges

 

Seien Sie nicht so streng mit sich selbst… Genießen Sie den Augenblick und leben Sie…

 

Etwas für sich tun

Wann haben Sie zuletzt etwas für sich getan? Es muss nichts Großartiges sein. Aber wichtig ist, dass Sie an sich denken. Dabei kann es sich um einen Spaziergang handeln, Sie können sich auch einfach in den Garten setzen, die Natur genießen, sich auf das Sofa lümmeln und nichts tun oder aber Sie gehen ein Eis essen, schlendern durch die Stadt… wonach Ihnen eben ist und was Ihnen gut tut.

Ich kann für mich sagen, dass ich gerne und viel Sport treibe. Das ist oft mein Weg, etwas für mich zu tun. Dabei ist es mir wichtig, mich draußen zu bewegen und mich auszupowern – so kann ich Stress abbauen, entspanne mich gleichzeitig und spüre mich deutlich (gestern ein wenig zu deutlich *lach* -> dickes Knie). Vor 6-7 Jahren hätte ich niemals gedacht, dass ich fast zum Sport-Junkie werde :-) Es tut so gut und macht so viel Spaß. Ebenso gerne nehme ich mir ein Buch zur Hand oder genieße, wie jetzt gerade, das Gewitter vor meinem Fenster – ein wunderbares Schauspiel der Natur.

Wie geht es Ihnen? Was machen Sie gerne – haben es aber vielleicht schon viel zu lange nicht mehr getan. Holen Sie es nach – gleich morgen. Nehmen Sie sich die Zeit, etwas für sich zu tun. Sie haben keine Zeit? Das glaube ich Ihnen nicht! Sie können auch in 30min oder weniger bereits sehr viel für sich tun…

Nehmen Sie sich ein Buch, gehen Sie einfach an die frische Luft oder sehen Sie einmal ganz bewusst aus dem Fenster und nehmen alles wahr (Was sehen sie genau? Was ist Ihnen vielleicht noch nie aufgefallen? Was riechen Sie? Was hören Sie gerade?… Seien Sie einfach mal nur ganz Sie selbst – bewerten Sie nicht, machen sich keine Gedanken über den nächsten Tag o.ä.)… Die kleinen unkomplizierten Dinge können bereits so erfüllend sein.

Das Jetzt und der Moment haben den Wert, den Sie ihm geben – genießen Sie ihn.

Ich wünsche Ihnen Viel Freude dabei, ganz bewusst etwas für sich zu tun,
Ihre Sarah Backes

Was tun Sie für sich? Schreiben Sie gerne ein paar Worte in einem kurzen Kommentar (keine Angst: Vorname reicht) – so können Sie anderen helfen, die noch keinen Weg für sich gefunden haben bzw. Anregungen geben.

 

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier

Ich finde diese Zeilen so treffend, dass ich Sie gerne mit Ihnen teilen möchte. Und genau heute ist der richtige Zeitpunkt, um über den Menschen als Gewohnheitstier zu berichten – auch mir ist das Loch im Gehsteig begegnet ;-)

Autobiographie in fünf Kapiteln

  1. Ich gehe die Straße entlang.
    Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig. Ich falle hinein.
    Ich bin verloren… Ich bin ohne Hoffnung.
    Es ist nicht meine Schuld.
    Es dauert endlos, wieder herauszukommen.

  2. Ich gehe dieselbe Straße entlang.
    Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
    Ich tue so, als sehe ich es nicht.
    Ich falle wieder hinein.
    Ich kann nicht glauben, schon wieder am selben Ort zu sein.
    Aber es ist nicht meine Schuld.
    Immer noch dauert es sehr lange, herauszukommen.

  3. Ich gehe dieselbe Straße entlang.
    Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
    Ich sehe es. Ich falle immer noch hinein – aus Gewohnheit.
    Meine Augen sind offen, ich weiß, wo ich bin.
    Es ist meine eigene Schuld.
    Ich komme sofort heraus.

  4. Ich gehe dieselbe Straße entlang.
    Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
    Ich gehe darum herum.

  5. Ich gehe eine andere Straße.

Sogyal Rinpoche – Tibetisches Buch vom Leben und vom Sterben

Viel Freude mit diesen Zeilen,
Ihre Sarah Backes

Kommentare erlaubt

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